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Dienstag, 18. September 2018

[ #musik ] Bach Digital: Bach-Handschriften online


[Retrodigitalisat] Angesichts eines ungebrochen großen Interesses der Wissenschaft an den Autographen und anderen Originalquellen der Werke Johann Sebastian Bachs, sind diese in einer Digitalen Bibliothek mit dem Namen "Bach Digital" weltweit online zugänglich gemacht worden. 

Es handelt sich dabei um einen zentralen und sehr bedeutenden Quellenbestand für die musikwissenschaftliche Forschung, an dem seit Generationen musikphilologische Arbeitsweisen entwickelt und erprobt worden sind.

Service. Dies ist nur der Hinweis auf einen Beitrag eines hier verlinkten Weblogs, einer Website oder eines Downloads. Mehr erfährt man, wenn man den untenstehenden Links folgt! Nütze auch den Link „[Google Search] ⇒ “. Er liefert allenfalls einen aktuelleren Link im Falle einer Verwaisung und/oder auch zusätzliche oder aktuellere Infos!
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Donnerstag, 5. Juli 2018

[ #musik ] Friedrich Chrysander: Gesamtausgabe Händelscher Werke als Digitalisat online


[Retrodigitalisat]  Das Münchener DigitalisierungsZentrum MDZ liefert die fast einhundert Bände  der Werke von Georg Friedrich Händel in der von  Friedrich Chrysander (1826-1901) erarbeiteten quellenkritischen Edition als öffentlich zugängliches Digitalisat.

Georg Friedrich Händel (1685-1759), der große Barock-Komponist aus Halle an der Saale, erfreut sich heute in erster Linie mit seinen etwa 30 Oratorienwerken und über 40 erhaltenen italienischen Opern einer großen internationalen Popularität und Aufführungshäufigkeit. Sein immenses Gesamtschaffen wurde in der berühmten Ausgabe des Musikwissenschafters und Händel-Biographen Friedrich Chrysander (1826-1901) erstmals unter modernen quellenkritischen Editionsverfahren repräsentiert.



Im Alleingang erarbeitete Chrysander seine Händel-Gesamtausgabe, die zu seinem Lebenswerk wurde: Zwischen 1858 und 1902 erschienen die rund einhundert Bände unter dem Namen der eigens zu diesem Zweck gegründeten "Deutschen Händel-Gesellschaft". Chrysander übernahm dabei nicht nur die redaktionelle Arbeit und Finanzierung der Ausgabe, sondern auch ihre vollständige technische Herstellung in einer eigenen Notenstecherei und -druckerei. (Einige posthum veröffentlichte Bände erschienen unter dem Herausgeber Max Seiffert.) Chrysanders erstmals auf quellenkritischer Grundlage beruhende Ausgabe, für die er u.a. auf die originalen Direktionspartituren zurückgriff, gilt als Pioniertat für die historische Aufführungspraxis barocker Musik und stellt bis heute die vollständigste Gesamtausgabe Händelscher Werke dar. Als Besonderheit ist sämtlichen Oratorienpartituren ein Klavierauszug beigefügt.

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