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Sonntag, 30. April 2023

[ #architektur] Eine begehbare Skulptur von Alfons Fritz: Das Kriegerdenkmal in Bludenz


In Bludenz unterhalb der alten Stadtpfarrkirche Hl. Laurentius wurde 1928 ein Kriegerdenkmal für die gefallenen Soldaten des Ersten Weltkriegs errichtet. 

Alfons Fritz, ein bedeutenden Vorarlberger Architekt der Zwischenkriegszeit, plante eine Anlage die auf Grund der Formensprache und des Zugangs zum Thema des Erinnerns als überregional bedeutsam angesehen wird.
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Freitag, 31. März 2023

[ #architektur] Origami für Architekten

 

Bildquelle: Origami-Kids

Die "Mathematik des Origami" hatte das Papierfalten sogar an das deutsche Bauhaus als Kunst gebracht. 

Papierarbeiten waren hier schon von 1925 bis 1928 Teil des Vorkurses von Josef Albers.
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Freitag, 10. März 2023

[ #architektur] Standards der (österreichischen) Baudenkmalpflege


Denkmalschutz verfolgt das Ziel, Denkmale dauerhaft zu erhalten. 

Die „Standards der Baudenkmalpflege“, herausgegeben vom Bundesdenkmalamt umfassen 416 Seiten und sind in der europäischen Denkmalpflege in dieser detaillierten Form bislang einzigartig. Das Handbuch steht als PDF-Dokument kostenfrei online. Es bietet erstmals in Österreich einen einheitlichen Orientierungsrahmen für die Bestandaufnahme und Voruntersuchungen, den Erhalt denkmalgeschützter Gebäude und Altbauten sowie für deren bauliche Veränderungen.
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Sonntag, 5. Februar 2023

[ #bildendekunst ] Donato Arsenio Mascagni - Hofmaler des Salzburger Fürsterzbischof Markus Sittikus von Hohenems

Italienische Kunst prägte das frühneuzeitliche Europa. Künstler aus Italien erfüllten in Mitteleuropa eine bedeutende Kulturmission. Seit dem Ende des 15. Jahrhunderts strömten italienische Künstler nach Österreich.

Am Anfang wurden sie in dem seit 1529 unmittelbar von der Expansion des osmanischen Reiches bedrohten Land vor allem als Baumeister von Befestigungsanlagen geschätzt. Bald konnten sie sich auch im Bereich der "architectura civilis" und in allen anderen Kunstgattungen durchsetzen. Vorteilhaft und von grundlegender Bedeutung für ihren Erfolg zeigte sich auch die um sich greifende und alle Gesellschaftsschichten erfassende "italianità" der frühneuzeitlichen Gesellschaft. Die "italianità" setzte sich in der Literatur, in der Musik, im Theater, in der Architektur und in der bildenden Kunst durch und wurde zur universellen Sprache des politisch und konfessionell gespaltenen Kontinents. (Anmerkung: Der Begriff Italianità  -„Italianität“ - kam erst während während des 19. Jahrhunderts im Zuge des Risorgimento in den Reihen der panitalienischen Bewegung auf. Unrühmlich in Erinnerung ist das Schlagwort Italianità durch die Zeit des Faschismus, als es bei der zwangsweisen Italianisierung der nach dem Ersten Weltkrieg einverleibten Gebiete, u.a. auch Südtirol propagandistisch verwendet wurde.).
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Montag, 26. Dezember 2022

[ #architektur] Polychromiestreit: Gottfried Sempers Werk


Der so genannte Polychromiestreit (von griechisch „Vielfarbigkeit“) ist ein strittiger Diskurs unter Archäologen und Kunsthistorikern um den Einsatz von Farbe, einer "weißen" und "farbigen" antiken Baukunst. 

Das Werk von Gottfried Semper "Vorläufige Bemerkungen über bemalte Architectur und Plastik bei den Alten — Altona, 1834" steht als Redtrodigitalisat online.
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Sonntag, 30. Oktober 2022

[ #architektur] Vorarlberger Backsteinarchitektur

Die Vorarlberger Backsteinarchitektur zum Ende des 19. Jahrhunderts und Beginn des 20. Jahrhunderts ist eng mit der Vorarlberger Wirtschaftsgeschichte, insbesondere mit der Vorarlberger Textilindustrie verbunden verbunden. 

In Vorarlberg gab es aufgrund der Industrialisierung am Ende des 19. Jahrhunderts aber auch noch im 20. Jahrhundert zahlreiche Ziegeleien, wo in Ringöfen die Ziegel gebrannt wurden.
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Dienstag, 25. Oktober 2022

[ #architektur] Baukulturvermittlung: KinderLebensRäume


Handreichung für den Lern- und Erfahrungsbereich Raum mit Übungen und Kopiervorlagen für den Unterricht in den 3. und 4. Klassen der Volksschule

Die Autorinnen öffnen in diesem Arbeitsheft einen zeitgemäßen Zugang zum oft kaum wahrgenommen und komplexen (Lern-)Bereich „Raum“.
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Montag, 29. August 2022

[ #wiener-moderne ] Wiener Moderne 1890 – 1910


[Free PDF] Die Wiener Moderne bezeichnet den Kulturbetrieb in der österreichischen Hauptstadt um die Jahrhundertwende (von etwa 1890 bis 1910). 

In den politischen und gesellschaftlichen Wirren, die schließlich den Zerfall der Donaumonarchie bewirken werden, kommt es gleichzeitig zu einer  Blütezeit in Philosophie, Malerei, Architektur, Musik und Literatur.

Die Wiener Moderne hat sich als Gegenströmung zum Naturalismus gebildet und möchte der in diesem vorherrschenden Maxime des naturgetreuen Abbildens realer Umstände die „Kunst um der Kunst willen“ (frz. l'art pour l'art) entgegensetzen. Das Ergebnis ist ein Stilkonglomerat, beeinflusst von vielfältigen, teils widersprüchlichen Strömungen des Fin de siècle in Europa.


Der Bundespressedienst hat ein bemerkenswertes Manuskript zur Wiener Moderne kostenlos als PDF-Download aufgelegt, das auch sonst gute Verwendung finden dürfte, insbesondere an Schulen und in der Erwachsenenbildung. 

Die neue Regierung hat dieses Dokument aber leider nicht mehr auf ihrem Server. Ihr scheint alles was irgendwie mit Wien zu tun hat offenbar falsch. Na dann.  Dafür andere ... .

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Lohnt sich ein Download? Einen Blick auf den Inhalt:

4 Die Wiener Moderne – eine Standortbestimmung
6 Wien – die Bühne des Geschehens
6 Eine Stadt als Brutstätte von Polaritäten
9 Residenzstadt Wien – kleinstädtische Metropole
12 Ideen und Befindlichkeiten
12 Bücher schaffen neue Denkwelten
12 Sigmund Freuds Werk „Die Traumdeutung“
13 Der Fall Otto Weininger
14 Theodor Herzls Vision vom jüdischen Staat
15 Institutionen als Vehikel der Erneuerung
15 Goldenes Zeitalter der Secession
16 Gründung der „Wiener Werkstätte“
17 Das Wiener Kaffeehaus und der Wiener Salon
18 Frauenbilder der Wiener Moderne
21 Sommerfrische – „Seelenlandschaften der Künstler“
22 Die Bildenden Künste – Schönheit im Untergang
23 Gustav Klimt und sein Thema: Die Frauen
26 Egon Schiele und Oskar Kokoschka, die Verstörer
28 Arnold Schönberg, der malende Komponist
30 Die Welt der Dichter
30 Arthur Schnitzler und Hugo von Hofmannsthal, die Chronisten einer untergehenden Gesellschaft
32 Karl Kraus, der radikale Pessimist
33 Peter Altenberg, der Kaffeehausliterat schlechthin
34 Architektur der Moderne
34 Otto Wagner, der Wegbereiter einer neuen Architekturgesinnung
38 Adolf Loos und sein „Scheusal von einem Haus“
39 Der Gesamtkünstler Josef Hoffmann
40 Wien – Welthauptstadt der Musik
40 Gustav Mahler und Alfred Roller
42 Arnold Schönberg und sein Kreis

Sonntag, 28. August 2022

[ #onlinemuseum ] The Great Buildings Collection

Interior photo of full-height skylit atrium ·
Bradbury Building · Los Angeles, California - 1889 to 1893.

Great Buildings Online ist eine Online-Ressource für weit mehr als "nur" Architekten. 

Sie ist für den privaten Gebrauch, für Bildung und Non-Profit-Zwecke vollkommen frei zugänglich und nützbar. Über 1000 großartige Bauwerke dieses Planeten werden - oft in 3D - mit ihren Architekten und regionalen Plätzen dokumentiert.

Great Buildings Online. Dass diese amerikanische Website nur in English nutzbar ist, sollte heute kein Hindernis mehr sein und auch der User, dessen English nicht allzu elegant ist, findet sich leicht zurecht.

Finanziert und herausgegeben ist die führende Architektur-Website von der Artifice Inc. (USA). Great Buildings Online bietet zu den Bauwerken Bilder, Texte und 3D-Modelle. Gesucht und gefunden werden kann über einfache und eine umfassende Suchfunktionen, aber den Überblick über die Struktur des Online-Angebotes - die erfassten Architekten, Gebäude und die regionale Streuung - hat man rasch, wenn man die Menuepunkte "Buildings", "Architects". "Architectural Types" und "Places" anklickt.


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Dienstag, 23. August 2022

[ #architektur], Unterrichtsmodul: Baukulturkompass


Jedes Modul ist Unterrichtsgegenständen zugeordnet, und umfasst ausführliche Beschreibungen zu Lernziel, Methoden, Stundenbild und Erweiterungsmöglichkeiten. 

Weitere ausführliche Arbeitsmaterialien wie Input, Arbeitsblätter, Hintergrundinformationen, Karten-, Bildmaterial und weiterführende Links finden sich zum freien Download und Ausdrucken.
Erklärt sich Baukultur von selbst oder muss man auf sie hinweisen, sie beschreiben oder vermitteln? Architektur ist ein Weg der Entdeckungen. Baukultur, die uns alle umgibt, wird nur erschlossen, wenn sie selbst entdeckt wird.
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Dienstag, 29. Dezember 2020

[ #architektur] Unit Architektur: Lust auf Baukultur im Unterricht?


An Unit Architektur arbeiten Fachleute aus Pädagogik und Architektur Hand in Hand. 
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Montag, 2. Januar 2017

[ #architektur] Jugendstil


Die Zeitschrift, die dem "Art Nouveau" im deutschsprachigen Raum den Namen "Jugendstil" lieh, 

"Jugend. Münchner illustrierte Wochenschrift für Kunst und Leben", erschien am 1.Jänner 1896 in München zum ersten Mal. Das Programm war keines: "Ein "Programm" im spießbürgerlichen Sinn des Wortes haben wir nicht."

Jugend. Münchner illustrierte Wochenschrift für Kunst und Leben. Das großzügig gestaltete, von Anfang an mit Farbdruck arbeitende Blatt gehörte zu den wichtigsten Geschmacks- und Meinungsbildnern gerade der Zeit um die Jahrhundertwende. Innerhalb von zehn Jahren war sie bereits derart bedeutend, dass ihr Meyers großes Konversations-Lexikon in der 6. Aufl. 1905-1909 bereits einen eigenen Beitrag widmet: "Jugend, eine 1896 von Georg Hirth (s. d.) begründete und herausgegebene, in München erscheinende, illustrierte Wochenschrift, die in modernem Geiste Fragen der Kunst und des öffentlichen Lebens in Wort und Bild behandelt, daneben aber auch von den Tagesfragen unabhängige literarische und künstlerische Beiträge ernsten und humoristisch-satirischen Inhalts veröffentlicht. Redakteure sind F. v. Ostini, S. Sinzheimer, A. Matthaei und F. Langheinrich."

Zwei "innerösterreichische" Architekten spielten in der Jugendstilarchitektur in Vorarlberg eine wichtige Rolle: Ernst Dittrich und Hanns Kornberger beeindrucken durch eine hohe Baukultur.

Ernst Dittrich (* 16. Dezember 1868 Haida; † 21. Dezember 1948 Klosterneuburg) erstellte die Planung für das Feldkircher Landesgericht (1903–1905) und die gegenüber liegende Finanzlandesdirektion für Vorarlberg (1911/12). Der Ministerialbeamte war nach der Jahrhundertwende die zentrale Architektenpersönlichkeit in Feldkirch. Dittrich lieferte auch die Entwürfe für eine Reihe weiterer Jugendstilobjekte in Feldkirch: die Stadthäuser Churer-Tor Nr. 4/6 und Montfortgasse Nr. 15, die Apotheke in der Kreuzgasse, die Villa Mary in der Reichenfeldgasse und die Jahnturnhalle.
Hanns Kornberger  (* 26. Mai 1868 in Bruck an der Mur; † 1933 in Hohenems), gebürtig aus der Steiermark, ließ sich von 1900 bis 1915 in Dornbirn nieder und wirkte später in München. Von ihm stammen einige jugendstilbeeinflusste Objekte, so die Villen Grabenweg Nr. 8 und Schulgasse Nr. 17 in Dornbirn, die Villa Kaiser-Franz-Josef-Straße Nr. 5 und das alte Krankenhaus in Hohenems sowie die Villa in der Bahnhofstraße Nr. 15 in Nenzing. Er gestaltete auch das Stadthaus Maurachgasse Nr. 32 in Bregenz.

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Sonntag, 24. Juli 2016

[ #architektur] Die Baukunst des 13. Jahrhunderts in Österreich

Das vorliegende Buch ist die erste architekturhistorische Gesamtdarstellung der Baukunst des 13. Jahrhunderts in Österreich, einer Periode bedeutender geschichtlicher Umwälzungen in den österreichischen Ländern und zugleich Übergangszeit von der Baukunst der Romanik zur Gotik. 

Das Buch ist Ergebnis einer über 35jährigen Forschungstätigkeit des Autors auf diesem Gebiet. Ausgehend von den Erkenntnissen, die er 1975 in seiner Dissertation dargelegt hat, ist es dem Verfasser gelungen, die Entwicklung der Baukunst durch Auswertung laufender bauhistorischer Forschungen, Einzeluntersuchungen und neu ausgewerteter historischer Quellen in ein völlig neues Gesamtbild zu bringen. Eine Reihe wichtiger Erkenntnisse wurden im Rahmen von FWF-Projekten unter der Leitung des Autors erarbeitet (Rekonstruktion der Capella Speciosa, Forschungen zur Wiener Hofburg).
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