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Freitag, 9. Juli 2021

[ #onlinemuseum ] Ein virtuelles Museum: On-Line Picasso Project


Ein Picasso-Museum auf dem Bildschirm und bequem im Wohnzimmer, Schlafzimmer, Büro oder Atelier. Da kommt man aus dem Staunen nicht mehr heraus und Sie können ruhig schon mal den Schlafsack und Knabbergebäck vor dem PC bereitstellen:  Ein Augenschmaus für viele Tage und Nächte, wochenlang!

Einmalig. beinahe 30.000 katalogisierte Werke von Pablo Picasso fein säuberlich und chronologisch aufgezeichnet und abgelichtet, mit Lupe zu betrachten, mit Such-, Kalender und Kondardanzfunktion. Dazu über 14.000 biografische Einträge zum Leben Picassos, über 18.000 archivierte Beiträge über Picasso, über 18.000 kunstbezogene Notizen, endlos Literaturhinweise, kontextuelle Anmerkungen,Kommentare, über 4000 erfasste  Sammlungen  und noch eine Menge, Menge  mehr.

Wo und über wen gibt es das sonst noch?


Suchtgefahr. Das Menü des Non-Profit-Projects der Texas A&M University sollte einmal zur Information durchgelickt werden, damit man die Fülle und Systematik auch wirklich entdeckt. Das bisschen English dürfte kaum schaden, ein Problem ist es jedenfalls kaum. Und dann wichtig: Bookmark setzen! Denn ein Tag wird für diesen "Museumsbesuch" wohl nicht ausreichen und die Website macht süchtig!


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Donnerstag, 6. Juni 2019

[ #bildendekunst ] Egon Schiele: ... ich blieb in Bregenz

Egon Schiele / Das alte Schloss in Bregenz  - 1912
Am 25. Januar 1914 schrieb Egon Schiele: "Mir ekelte vor meiner früher so innig geliebten melancholischen Landschaft in Neulengbach. - es trieb mich als Gegensatz an die Grenze(!); ich blieb in Bregenz 1912 und sah nichts als den verschieden stürmenden See und ferne weiße sonnige Berge der Schweiz .- ..."

Aktstudien. Egon Schiele übersiedelte 1911 nach Krumau, der Heimatstadt seiner Mutter. Kurz zuvor macht er Bekanntschaft mit dem Modell Wally Neuzil, die sein bevorzugtes Modell und seine Freundin wird. Er geht mit ihr eine freie Lebensgemeinschaft ein und nimmt sie mit nach Krumau. Dort beginnt eine künstlerisch ersprießliche Tätigkeit. Bald aber läuft es der kleinstädtischen Gesinnung zuwider, dass Schiele auch sehr junge Krumauer Mädchen zu Aktstudien heranzieht und darüber hinaus in "wilder Ehe" mit Wally lebt. Schiele muss aus Krumau fort und lässt sich nach einer kurzen Zwischenstation bei seiner Mutter in Neulengbach, nahe bei Wien, nieder. Schiele fällt aber wie in Krumau als Künstler auf. Seine berühmten Jungmädchenakte machen ihn zum Skandalmaler der Wiener Gesellschaft und bringen ihn in seinem kurzen Leben ins Gefängnis.
Service. Dies ist nur der Hinweis auf einen Beitrag eines hier verlinkten Weblogs, einer Website oder eines Downloads. Mehr erfährt man, wenn man den untenstehenden Links folgt! Nütze auch den Link „[Google Search] ⇒ “. Er liefert allenfalls einen aktuelleren Link und zusätzliche Infos!

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Mittwoch, 25. Januar 2017

[ #musik ] Free eBook: Pärt-Partitur "Los Angeles" online

Er ist einer der erfolgreichsten Exportschlager Estlands. Zu Recht. Denn mit seiner zeitlos wirkenden Klangästhetik, in der er Alte und Neue Musik verbindet, fasziniert Arvo Pärt ein breites Publikum.
Wenige dürften wissen, dass der estnische Komponist Arvo Pärt auch die österreichische Staatsbürgerschaft besitzt. Erst wurde ihm das österreichische Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst Erster Klasse im Tallinner Kadriorg-Palast von Botschafterin Angelika Saupe-Berchtold überreicht worden.
Pärt erklärte bei dieser Gelegenheit, wie er unversehens Bürger des Alpenstaates geworden ist. Er sei, so Pärt laut Presseberichten, am 20. Jänner 1980 als Staatenloser mit Frau, Kindern und sechs grossen Koffern voller Manuskripte auf dem Bahnhof Wien von einer Mitarbeiterin der Universal Edition abgefangen worden. Der Verlag habe ihm eine Zusammenarbeit angeboten, und einige Monate später hätten er und seine Familie österreichische Pässe erhalten. Arvo Pärt: "Eine so großzügige Geste von einem Staat im vielleicht schwierigsten Moment des Lebens eines beinahe unbekannten Komponisten - Sie können sich vorstellen wie glücklich und dankbar wir damals waren."

Die Universal Edition setzte  ein publizistisches Zeichen der besonderen Art: Bevor Arvo Pärts vierte Sinfonie überhaupt uraufgeführt wurde, konntedie Partitur auf einer speziellen Publikationsplattform online abgerufen werden. Die Sinfonie trägt den Titel "Los Angeles" und wurde am 10. Januar 2009 in - wenig erstaunlich - Los Angeles, in der Disney Hall uraufgeführt. Esa-Pekka Salonen dirigierte die Los Angeles Philharmonic. Es ist die erste Sinfonie, die Pärt seit rund vierzig Jahren zu Papier gebracht hat. Die Partitur kann auf der Publikationsplattform ISSUU kostenlos durchgeblättert und sogar ausgedruckt werden.

Biografie. Arvo Pärt wurde am 11. September 1935 in Paide (Estland) als Sohn eines Kraftfahrers geboren. Mit sieben Jahren erhielt er die ersten Klavierstunden. Zwischen 1954 und 1963 studierte er Komposition bei Veljo Tormis und Heino Eller an der Musikfachschule und Musikakademie in Tallinn. Während des Militärdienstes von 1954-56 spielte er Oboe, Schlagwerk und Klavier in einer Militärkapelle. Bis 1967 arbeitete er als Tonmeister für den estischen Rundfunk und schrieb Filmmusik, um seine Familie ernähren zu können. 1980 musste Pärt seine Heimat auf Druck des Sowjet-Regimes verlassen. Er ging zunächst als DAAD-Stipendiat nach Wien. Ein Jahr später, 1981, ging er nach Berlin, wo er seitdem lebt.


In den 50er Jahren war Pärt von den Komponisten des Neoklassizismus beeinflusst. Dazu gehörten etwa Igor Strawinsky, George Auric und Arthur Honegger, eine Gruppe von Musikern, die sich in den 20er Jahren eine sachliche Kompositionstechnik zu Eigen machten und sich so von der Spätromantik abwandten. Pärt ließ sich jedoch bald auch von den neuesten Strömungen der musikalischen Avantgarde in den 60er Jahren beeinflussen: "Nekrolog", ein Stück, mit dem er im sozialistischen Estland für Furore sorgte, war die erste Zwölftonkomposition in seiner Heimat. Mit "Perpetuum mobile" wandte er sich 1963 auch der seriellen Technik zu. Die Verbindung Alter und Neuer Musik wurde zur Grundlage einer Collage-Technik, wie er sie Ende der 60er Jahre in "Pro et contra" und "Credo" anwandte.

Während einer Schaffenskrise in den 70er Jahren widmete sich Pärt intensiv der Gregorianik und der Renaissance, die ihn stark beeinflussten. Gregorianik, so Pärt in einem Interview mit der Zeitschrift "Fono Forum", habe in erster Linie nichts mit Musik zu tun, sondern mit Leben, Denken und Glauben. Er beschäftigte sich darüber hinaus intensiv mit Religion, insbesondere mit der russisch-orthodoxen Kirche. Nach 1976 wurde für Pärts Stil das Verfahren des "Tintinnabuli" ("kleines Geläute") prägend, ein minimalistisches Konzept, bei dem er seine Musik auf einzelne Klänge reduziert. Die bekanntesten Werke dieser Kompositionstechnik sind "Tabula rasa", "Cantus in Memory of Benjamin Britten" und "Fratres". Kirchenmusik ist ein wesentlicher Bestandteil seines Schaffens. Für "Tabula Rasa" erhielt Pärt den Estnischen Musikpreis. Den Edison Award und Preis der Tokioter Record Prize Academy erhielt er für die Einspielung der "Johannes-Passion".

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Donnerstag, 22. Dezember 2016

[ #literatur ] Ernst Jandl - 200 mal Lautgedichte

[Hörbuch] Die "Konkrete Poesie", die durch Ernst Jandl (1925-2000) – etwa in dem Band "Laut und Luise" (1966) – populär wurde, lebt von der Performance, der Aufführung. Das wird schlagartig deutlich, wenn Ernst Jandl höchstpersönlich "vorliest". Das Unglaubliche für Augen und Ohren: 200 mal Ernst Jandl auf YouTube.

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